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Über A.B.P.S.T.
Über A.B.P.S.T.


    Die Brasilianische Vereinigung der Menschen mit Thalidomid-Syndrom - ABPST


Die ABPST wurde im Mai 1991 ins Leben gerufen, als Claudia M. Maximino andere Conterganopfer in einer Zeitungsanzeige dazu aufrief, für ihre Rechte zu kämpfen, wie sie es selbst zu diesem Zeitpunkt bereits tat.

Offiziell wurde die ABPST am 5. Oktober 1992 gegründet. Zunächst finanzierte sich die Vereinigung ausschließlich aus Spenden einiger weniger selbstloser Menschen, die an die in der Satzung festgelegten Grundsätze glaubten. Die leitenden Aktivisten arbeiteten ehrenamtlich, eine Unterstützung von staatlicher Seite gab es nicht.

Die Absicht unserer Organisation ist es, Rechte zu durchzusetzen und die notwendigen Voraussetzungen für die Teilhabe von behinderten Menschen am gesellschaftlichen Leben zu schaffen. Dabei versuchen wir auch, die Conterganopfer an verschiedenen Orten des Landes einzubeziehen, denen es oft an Zugang oder dem gleichen Bewusstsein ihrer Rechte und Pflichten mangelt.

ABPST ist in 19 brasilianischen Bundesstaaten vertreten, wo ungefähr 800 registrierte Conterganopfer leben.

Die Vereinigung ist unter der Nummer 490/2005 bei der städtischen Sozialfürsorge registriert, mit der Nummer 4964/97 bei der Wohlfahrtsbehörde des Bundes, mit der Nummer 28.996.021971/94-18/95 bei dem Nationalen Sozialrat, und ist eine gemeinnützige Organisation nach dem amtlichen Erlass Nr. 9.887 vom 11. Dezember 1997.

Von 1996 bis 1998 waren wir seitens des Nationalen Sozialrats damit beauftragt, die Belange von behinderten Menschen zu vertreten. Außerdem wurde uns die Zuständigkeit für Behinderteninitiativen zugewiesen, und wir waren offiziell für den Gouverneur Mário Covas tätig. Weiterhin sind wir im Nationalen Gesundheitsrat, CNS (des Gesundheitsministeriums) vertreten, ebenso wie in der Nationalen Koordinationsstelle für die Integration von behinderten Menschen, CORDE (des Justizministeriums), also in Bundesorganen, die sich landesweit mit Behindertenpolitik befassen. All dies hat eine wichtige gesellschaftliche Bedeutung und geschieht ehrenamtlich.

Einige unserer Erfolge:

Die Durchsetzung von Gesetzen, die die Rechte der Contergangeschädigten sicherstellen

Kampagnen Warnung:

Die Initiative zur Teilhabe von Behinderten, Arbeit und Selbstmedikation, die 1996 den Jahrespreis in Bronze des Anuário da Criação (Jahrbuch für Kreativität, São Paulo) erhalten hat.

Die Kampagne mit der Agentur Almap zur Schaffung von Bewusstsein und zur Bekämpfung von Vorurteilen gegenüber Behinderten, die unter freiem Himmel stattfand und über die in Zeitschriften und im Fernsehen berichtet wurde. Sie bekam als beste Aktion einer Institution im Jahr 2000 den durch eine öffentliche Jury vergebenen Preis der Zeitschrift „About“.

Eine Kampagne zur Einhaltung des Gesetzes Nr. 8.213 zur Beschäftigung von Behinderten usw

Veröffentlichungen:

Das Buch „Die Rechte von behinderten Menschen“ ist eine Zusammenstellung der gesamten Gesetzgebung des Bundes, der Bundesstaaten und der Gemeinden. Darin befindet sich ein Kapitel, welches die Geschichte des Wirkstoffs Contergan (Thalidomid) aus der Sicht der ABPST darstellt. (Veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem Brasilianischen Institut für Öffentliches Recht und dem regionalen Informationsministerium).



Eine Broschüre betreffend Rechtsfragen und ein Handbuch zur Qualität von Prothesen für die unteren Extremitäten (mit Unterstützung der Nationalen Koordinationsstelle für die Integration von behinderten Menschen)

Veröffentlichung eines instruktiven Comics (2006), der alltägliche Situationen von „behinderten“ Menschen zeigt.

Zur Verfügung stellen von Prothesen, Orthesen und Rollstühlen durch die eigentlichen Unterstützer von ABPST und durch unsere internationalen Partnerschaften.

Zivilgerichtsklage zur Erlangung von Entschädigung für moralische und psychologische Schädigungen für jedes Kind der zweiten Generation der Conterganopfer (181 Kinder profitieren davon)

Partnerschaft mit der Union der Frauen von São Paulo (Rechtsanwälte) and Universitäten (wie etwa Uniban and Uninove in São Paulo).


Telefon: +55 (11) 5562.4922     E-mail: talidomida@talidomida.org.br